Vorurteile gegenüber Personaldienstleistern

 

DE Vorurteile

 

Personalvermittlungen und Personalberater sehen sich immer wieder mit Vorurteilen von Bewerbern konfrontiert.

Mit diesem Artikel möchten wir einige Vorurteile aus der Welt schaffen.

 

Personaldienstleister als Brücke in die Arbeitswelt

Als Brücke in die Arbeitswelt bieten diverse Personalvermittlungen die Dienstleistung der Personal- und Stellenvermittlung an, wie auch wir bei der nemensis ag.

Leider kursieren immer noch Vorurteile gegenüber den Personaldienstleistern und Personalberatern.

Zu Unrecht, wie ich finde.

In diesem Artikel gehe ich auf Vorurteile ein, welche wir bei nemensis ag immer wieder zu hören bekommen, und wie es sich tatsächlich darstellt.

 

Personaldienstleister erhalten einen Teil des Lohnes von vermittelten Kandidaten oder temporären Mitarbeitenden

Das stimmt nicht. Bei einer Vermittlung kommt es selbstverständlich dazu, dass dem Personaldienstleister der Aufwand bezahlt wird, jedoch nicht auf dem Rücken des Kandidaten. Zwischen dem Personaldienstleister und dem Auftraggeber / Einsatzfirma besteht ein separater Vertrag. Dieser beeinflusst keineswegs den Gehalt des temporär Angestellten.

 

Personalberater sind nur darauf aus, ihre Provision zu erhöhen

Wer sagt, dass alle Personalberater auf Provisionsbasis arbeiten? Es gibt viele Personaldienstleistungsunternehmen, wo das nicht der Fall ist und die auf Basis eines fixen Salärs arbeiten.

 

Wie könnt ihr meinen Lebenslauf innert Minuten qualifizieren und entscheiden ob ich auf die ausgeschriebene Stelle passe? Ihr habt ja keine Ahnung von meiner Arbeit

Es ist richtig, dass nicht jeder Personalberater einen der Jobs gelernt hat, die er vermittelt. Der Personalberater befasst sich jedoch mit seinen Stellen. Das heisst er informiert sich darüber, was der Inhalt der Arbeit ist und was die nötigen Anforderungen dazu sind. Dies geschieht einerseits in enger Zusammenarbeit mit den Kunden, welche uns den Auftrag geben die Stelle zu besetzen, zum anderen aber auch durch Selbststudium und selbstverständlich auch durch die Gespräche mit unseren Kandidaten.

Aber es gibt auch die Personalberater, die genau diesen Beruf erlernt haben oder zumindest in ihrer Branche mit solchen Mitarbeitenden zu tun hatten.

So qualifizieren wir in einer ersten Phase der Rekrutierung die Kandidaten anhand ihres Lebenslaufes, ob sie auf die Stelle passen oder nicht, und in einer zweiten Phase anhand eines persönlichen oder telefonischen Gespräches. Um so wichtiger ist es, dass Lebensläufe das Wichtigste auf den Punkt bringen. Wie das funktioniert, erfahren Sie hier.

 

Personalberater sind bestechlich, gefühlskalt und haben keine Wertschätzung gegenüber dem Kandidaten

Wieso sollten wir bestechlich sein? Was bringt uns das, wenn wir ein mangelhaftes Profil an einen Kunden senden, nur weil wir vielleicht eine Flasche Wein vom Kandidaten erhalten, die wir vielleicht nicht mal mögen? Es bringt weder dem Kandidaten, dem Kunden, noch uns etwas. Im Gegenteil, es schädigt meinen Ruf als Recruiter, meine Arbeit nicht genau zu erledigen und es schädigt meinen Arbeitgeber, da wir allenfalls einen guten Kunden verlieren, wenn wir immerzu nicht passende Profile einreichen.

Wir sind ein Dienstleistungsunternehmen und erbringen gegenüber Kandidaten und Kunden unsere diversen Dienstleistungen. Dies benötigt von beiden Seiten Respekt und Anerkennung.

Auch wir und unsere Arbeit werden nicht immer mit dem nötigen Respekt und Wertschätzung behandelt. Dennoch anerkennen wir die Leistung des anderen und geben offenes, ehrliches und konstruktives Feedback. Unsere Kandidaten behandeln wir gleichermassen fair, kompetent und wertschätzend, unbesehen der Person oder der Situation.

 

Ihr sendet mein Dossier an Kunden ohne meine Zustimmung

Kommunikation ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Wir kommunizieren offen und klar, transparent sowie zeitnah soweit möglich.

Ohne mündliche oder schriftliche Zustimmung des Kandidaten versenden wir bei der nemensis ag keine Unterlagen. Dies ist zumal auch ein intern definierter Prozess.

 

Als temporär angestellter Mitarbeiter verdiene ich weniger Lohn als ein fest angestellter Mitarbeiter

Fakt ist, dass temporäre Mitarbeiter auf dem Lohnausweis mehr Lohn erhalten, da die Ferien- und Feiertagsvergütung mit im Lohn einberechnet ist. Jedoch erhält der temporäre Mitarbeiter während seiner Ferienzeit keinen Lohn, wie es ein fest angestellter Mitarbeiter tut.

Unter dem Strich ist es jedoch oft so, dass man als temporärer Mitarbeiter mehr Lohn erhält, da die Stellen oft auch befristet sind.

Für die Berechnung des Stundenlohnes nehmen wir als Basis das Jahressalär, welches der Kunde einem fest angestellten Mitarbeiter für die gleiche Position bietet.

 

Aber die beworbene Stelle ist beim Kunden gar nicht ausgeschrieben auf der Karriereseite. Wieso sucht ihr dann für diese Position?

Viele Stellen werden von Kunden nicht selber ausgeschrieben, da ihnen z.B. Kapazitäten fehlen für den Rekrutierungsprozess. Die Kunden beauftragen dafür Personaldienstleister, welche ihnen diese Arbeit abnehmen und eine Erstselektion der Bewerber vornehmen.

 

Euch braucht es nicht, ich kann mich selber bewerben

Wie beim vorherigen Punkt schon erwähnt, erhält ein Personaldienstleister auch Aufträge, um Stellen zu besetzen, welche vom Kunden nicht öffentlich ausgeschrieben wurden. Somit entsteht dem Kandidaten ein grosser Vorteil, bei einem Personaldienstleiser wie nemensis registriert zu sein. So kann der Personalberater schneller passende Kandidaten kontaktieren, die er bereits im Vorfeld im Gespräch hatte.

 

Über den Personaldienstleister dauert die Bewerbung länger und ich werde oft lange hingehalten mit Rückmeldungen

Der Kandidat kann vom guten Beziehungsnetz des Personaldienstleisters profitieren. Jedoch kann es auch hier vorkommen, dass wir als Personaldienstleister aus verschiedenen Gründen länger auf eine Rückmeldung des Kunden warten müssen. Diese Gründe können Krankheit, Unfall oder auch Ferienabwesenheit sein. Unsere Consultants, welche den Kontakt zu den Kunden pflegen, sind stets bestrebt, so rasch wie möglich ein Feedback zu erhalten, welches wir dann auch umgehend dem Kandidaten zukommen lassen.

 

Schluss

Ich hoffe mit diesem Artikel einige der Vorurteile entkräftet zu haben. Sollten Sie dennoch weitere Fragen zu diesem Thema haben, fragen Sie doch direkt den Personalberater Ihres Vertrauens.

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