Die Zukunft des Recruitings: Die Analyse eines Rekrutierers

 

Als Rekrutierer mache ich mir manchmal Gedanken darüber, wie dieser Beruf in Zukunft aussehen könnte. Meine Meinung nach gibt es zwei Hauptfaktoren, die bereits heute die Richtung vorgeben. In diesem Artikel werde ich eine aktuelle Analyse von diesen zwei Faktoren durchführen.

 Zukunft Recruiting Blog

 

Künstliche Intelligenz
Für IT-Unternehmen ist das HR sehr lukrativ. Schon heute kann man verschiedene Prozessschritte digital und ohne menschliche Hilfe ausführen. Wie z.B. Informationen von einem CV automatisch entnehmen, Kandidaten zu einem Interview einladen (San Francisco-start-up «mya», New York-Start-up «x.ai») oder ein rudimentäres Telefoninterview durchführen (Salt Lake City-Unternehmen «hirevue»).


All diese neuen Entwicklungen helfen den Unternehmen, durch die effizienten und schnellen Prozesse, wettbewerbsfähig zu bleiben.


Es wird interessant sein in der Zukunft zu beobachten, wie sich die künstliche Intelligenz weiter entwickeln wird. Heute ist es noch schwer vorstellbar, dass einst ein Roboter einen Menschen ersetzten kann, wenn ein technisch-detailliertes Interview mit einem Kandidaten durchgeführt werden muss, wo auch die sozialen Kompetenzen getestet werden müssen. Doch alle anderen Schritte im Recruiting-Prozess könnten Roboter durchaus einst ausführen.


Warum ist dies möglich? Schon heute gibt es verschiedene technologische Unternehmen, wie das kanadische Start-Up-Unternehmen «Ideal», die durch AI den Rekrutierern die Arbeit erleichtern, indem z.B. die Shortlist durch Maschinen aufbereitet wird, durch eine eigens entwickelte Mustererkennungssoftware. Dies wurde bereits erfolgreich bei der kanadischen Buchhändlerkette «Indigo» getestet. Innerhalb von 4 Monaten konnten die Kosten pro neueingestellten Mitarbeiter um 71 % verringert werden.

 

 

Soziale Medien

LinkedIn ist heutzutage das wichtigste Online-Business-Netzwerk. Viele Rekrutierer haben einen LinkedIn-Rekrutierer-Account, um die besten Kandidaten zu finden. Viele Berufe, wie z.B. «Project Managers» sind häufig auf LinkedIn anzutreffen. Andere Berufe, wie z.B. «Krankenschwester» eher weniger.


Es wird sich zeigen, ob die junge Generation, die intensiv mit sozialen Medien aufwächst, diesen Trend verändern wird. Dies würde dazu führen, dass die Rekrutierer einen noch grösseren Kreis von Kandidaten online vorfinden könnten.


Die dringliche Frage, die sich dabei stellt ist, ob dies nicht zu einer Art Monopolstellung von LinkedIn führen könnte? Das mit Abstand grösste Online-Business-Netzwerk. Das Unternehmen könnte die Preise für LinkedIn-Recruiter-Lizenzen massiv erhöhen, wodurch nur noch grosse Stellenvermittler es sich leisten könnten aktiv auf LinkedIn zu rekrutieren.


Dies könnte sicher ein mögliches Zukunftsszenario sein. Es darf dabei aber nicht unterschätzt werden, dass die Online-Business-Netzwerke stets bestrebt sind, ihre Website mit möglichst viel Mehrwert für die Benutzer zu füllen. Viele Benutzer schätzen es sehr, die Möglichkeit zu haben, durch verschiedene Angebote von Rekrutierern, ihre nächsten Karriereschritt zu planen.

 

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Quellen: https://www.pixabay.com

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